Das Schafpaten-Projekt ist im Jahr 2008 entstanden und lässt sich in zwei Bereiche unterteilen. Zum einen die Schafpatenschaft, zum anderen das Wollprojekt. Beide Bereiche sind eng miteinander verknüpft.

Die Schafpatenschaft

Jede Person hat die Möglichkeit, eine Patenschaft für ein Schaf zu übernehmen und kann „seinem“ Schaf einen Namen geben. Die Patenschaft kostet jährlich einen Betrag von 60€ und der Pate bekommt jährlich ein Mehrwertgeschenk im Wert von 20€ zurück. 25€ fließen in eine extra Kasse, mit diesem Geld wird schnelle unbürokratische Hilfe unseren angehörigen Schäfereien gewährleistet (Verteilung/Deklaration). Die Wanderschäferei und die Erhaltung der einzigartigen Landschaft der Wacholderheiden werden gefördert. Weiterhin ist es uns wichtig, die Wollqualität der deutschen Merinolandschafe zu verbessern, z.B. durch den Kauf geeigneter Zuchtböcke.

Das Wollprojekt

Durch die bereits erzielte Verbesserung der Wollqualität, bekommen die Schäfer wieder mehr Geld für die geschorene Wolle. Wir als Garnhersteller kaufen einen Teil der Wolle auf und verarbeiten diese zu einer schönen bedruckte Opal Pullover- und Sockenwolle, die weltweit vertrieben wird.
Es werden deutsche Arbeitsplätze gefördert und erhalten, die Schäfereien werden unterstützt und zusätzlich wird aktiver Umwelt- und Naturschutz betrieben.
Das Schafpatensiegel dokumentiert den Weg der Wolle vom Schäfer bis zum Konsumenten.

Das Schafpatentreffen

Liebe Schafpatinnen, liebe Schafpaten, liebe Freundinnen und Freunde der Wanderschäferei,

am Samstag, 16. September 2023 fand das 12. Schafpatentreffen bei Familie Smietana in Steinheim am Albuch statt.

Wir bedanken uns bei allen Schafpatinnen und Schafpaten die mit uns vor Ort waren.
Mit knapp 130 Paten war es das größte Schafpatentreffen, das je stattgefunden hat.

Für alle, die am diesjährigen Treffen nicht teilnehmen konnten, möchten wir heute einen kleinen Rückblick geben:

Nach der Ankunft auf dem Schafhof Smietana gab es ein kleines und leckeres Frühstück mit anschließender Begrüßung durch Andrea Smietana, Chris Eder und Henrike Zwerger. Es war ein wunderschöner und sonniger Tag, perfekt für eine kleine Wanderung über die Steinheimer Heide. Übrigens: Die Region Steinheim entstand durch einen Meteoriteneinschlag vor ca. 14-15 Millionen Jahren, deshalb wird es auch das Steinheimer Becken genannt. Im kühlenden Schatten der Wacholdersträucher erklärte Chris Eder ein paar typische Landschaftsmerkmale der hiesigen Vegetation mit ihrer Vielfältigkeit – als Förster lag sein besonderes Augenmerk auf der Bewaldung. Andrea Smietana erzählte vom abwechslungsreichen Alltag einer Wanderschäferei. Ganz aktuell berichtete sie über die aufregenden Tage der vielen Lammgeburten, die nach einer 5-monatigen Tragezeit in den letzten Tagen das Licht der Welt erblickten. Wussten Sie eigentlich, dass für die langen Wanderrouten beim Verlassen des Landkreises eine Triebgenehmigung erforderlich ist? Auch das hat Andrea an diesem Tag erzählt. Chris und Andrea haben sich während der Wanderung viel Zeit genommen und Fragen beantwortet.

Dann war es so weit: Die Paten trafen endlich auf die Schafpatenherde, die an diesem Tag von Schäfer Franz gehütet wurde. Viele lauschten dem süßen Grasknabbern der Schafe, machten Fotos mit sich und den Schafen und einige konnten sogar ein Schaf streicheln.

Zurück auf dem Schafhof gab es Kaffee und Kuchen, erfrischende Getränke und Leckereien vom Grill. Alle Paten konnten an einem Quiz teilnehmen, welches am Ende des Tages aufgelöst wurde. Zwölf strahlende Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über ein Wollpaket, Schaffellsitzkissen und Stricksocken freuen.

Charly Smietana zeigte allen Interessierten eine Schafschur, Schäferin Imana stand ihm dabei tatkräftig zur Seite. Imana ist ausgebildete Wanderschäferin und unterstützt den Schafhof Smietana schon seit ein paar Jahren. Im Stall hatten alle die Möglichkeit Schafe und Lämmer zu streicheln. Beim gemütlichen Beisammensein konnten sich die Paten austauschen und es wurden viele interessante Gespräche geführt.

Wir fanden es einen absolut gelungenen Tag und freuen uns schon jetzt auf das nächste Schafpatentreffen im Jahr 2024.

 

Schafhof Smietana

Unsere Schafpatenherde wird vom Schafhof Smietana betreut, wo auch das jährliche Schafpatentreffen mit Mondscheinmarkt veranstaltet wird. Dort können alle Paten und Interessierte die Schafe und die Arbeit eines Schäfereibetriebes kennen lernen.

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Acht wunderschöne Farben mit Wolle von deutschen Schafen.